Die Jagd in der Pampas

Westlich und südlich von Buenos Aires erstreckt sich die Pampas, eine grasbewachsene Ebene mit großen Weizenfeldern und Weideflächen für Rinder, deren Fleisch Hauptexportgut des Landes ist. Hier sind aber auch interessante Jagdgebiete. Es gibt bodenständige Wildarten und solche, die vor Jahrhunderten eingebürgert wurden und sich prächtig akklimatisiert haben.
Hier kann man Hoch- und Niederwild bejagen. Wenn in Europa die jagdlich ruhige Zeit beginnt, brunften in Argentinien die Hirsche (März-April). Von April bis November können Sie ferner Pumas, Wasserbüffel, wilde Ziegen, die Hirschziegenantilope, Schwarzwild und Axishirsche bejagen.

 

Revier Los Molles

Das Revier Los Molles liegt 760 km von Buenos Aires und ca. 120 km südlich von St. Rosa de Toay, Hauptstadt der Provinz La Pampa. Los Molles ist 17.500 ha groß, wovon 12.500 ha freie Wildbahn und 5.000 ha gezäunt sind. Das Revier gehört Rodolfo Viegener, dessen Vorfahren 1920 aus Deutschland nach Argentinien ausgewandert sind. Bewirtschaftet wird das Revier nach deutschen Hegerichtlinien, was in Argentinien ungewöhnlich ist. Dank intensiver Hege ist der Wildbestand exzellent. Alle Jagdgäste die hier jagen kehren äußerst erfolgreich und begeistert in ihre Heimat zurück. Die meisten Hirschgeweihe sind vielendig und haben Idealform. Jeder Jagdgast konnte bis jetzt, wenn gewollt, mehrere Hirsche strecken. Bejagt werden können auch Hirschziegenantilopen, Keiler und Flugwild. Die Hochbrunft ist vom 20. März bis ca. 10. April.

 

 

 

 

 

 

Jagdkosten in Euro
(6 Mindestjagdtage)

 

1 Jagdtag inkl. Transfer vom Flughafen St. Rosa und zurück,
Führung 1:1 mit allen jagdl. Transporten, Unterkunft und Vollpension
einschl. Tischgetränken (Wein, Bier, Säfte), Abkochen u. Säubern der Trophäen 
300.-

 

1 Tag Jagdverlängerung

250.-

 

Unterkunft und Vollpension für einen Nichtjäger/pro Nacht

150.-
Verlängerung je  150.-

 

Abschussgebühren in Euro

Rothirsche (cervus elaphus)
Jagdzeit vom 01.03.-30.06. / Hochbrunft 10.03.-15.04. 

 
bis 8,00 kg 2.200.-
8,01 - 9,00 kg 3.000.-
9,01 - 10,00 kg 4.000.-
10,01 - 10,50 kg 5.000.-
10,51 - 11,00 kg 6.000.-
11,01 - 11,50 kg 7.000.-
11,51 - 12,00 kg 8.000.-
12,01 - 13,00 kg 10.000.-
ab 13,01 kg und nach oben offen 13.000.-
Krankschießen eines Hirsches 1.000.-
 

 


Schwarzwild (sus scrofa)
Jagdzeit ganzjährig

 
Keiler bis 16 cm 300.-
über 16 cm - pauschal egal wie stark 460.-
Überläufer 150.-
Bachen 250.-
Frischlinge 50.-
 

 


weitere Wildarten:

 
 

               Jagdzeit                 

Abschussgebühren 
in Euro

Puma (puma concolor) - Nur wenige Lizenzen ganzjährig 6.000.-
plus 800.- f. Lizenz u. Steuern

Wasserbüffel

ganzjährig 2.500.-

 Hirschziegenantilope (Black Buck)

ganzjährig   900.-
plus 100.- Cities

 Axishirsch

01.02.-30.08. 2.000.-

 Texas Dal Schaf

ganzjährig   800.-

 Damhirsch

ganzjährig 1.700.-

 Irkus Ziege

ganzjährig 1.600.-

 Pampa Schaf

ganzjährig 1.800.-

 Wilde Ziege

ganzjährig   700.-

 Wasserschwein

ganzjährig 1.800

 4 Horn Schaf

ganzjährig   950.-

 

 

Revier Diana in Patagonien

Das Jagdrevier Diana ist in einem Atemzug zu nennen mit den berühmtesten europäischen Jagdrevieren z.B. Labod, Gemence, Karapansca, Gyulaj in Ungarn, Voden-Iri Hissar, Kormissosch, Tscherni Lom in Bulgarien sowie Jelen-Belje im früheren Jugoslawien. Nur liegt es am anderen Ende der Welt und ist wenigen Jägern bekannt. Park Diana liegt im tropisch feuchten patagonischen Anden-System. Die Region zeichnet sich durch hohe Berge mit dichten Wäldern aus, es gibt kristallklare Bäche und eine große Artenvielfalt. Mit den Anden im Westen und der patagonischen Steppe im Osten liegt der Park Diana an der Grenze von zwei sehr unterschiedlichen Regionen: Dem Gebirge mit hohen schneebedeckten Gipfeln, Seen und Bergen, bedeckt mit Wäldern, die je nach Saison ihre Farben ändern - und der trockenen und windigen Steppe.
Hier kommt man sich vor wie im Schweizer Hochgebirge. Das Auge kann sich nicht satt sehen an schneebedeckten Gipfeln mit schroffen Hängen und lieblichen Almwiesen unter einem tiefblauen Himmel. Diese Landschaft ist zweifellos die spektakulärste in ganz Patagonien, es herrscht Mikrovegetation, während das übrige Patagonien eher steppenhaft ist.


Die Entstehung des Revieres Diana ist ein interessanter Teil der neueren Jagdgeschichte und untrennbar verbunden mit dem Namen des deutschen Konsuls Dr. Carl Adolf Vogel, dem „Salzbaron“, dem auch das bekannte Schloss Fuschl am Wolfgangsee gehörte. Diesem hochpassionierten und vermögenden Jagdpionier wurde es irgendwann in Deutschland zu eng und er erwarb sagenhafte 85.000 ha Land in den unberührten Wäldern Patagoniens. Sein Hauptmotiv war die Arterhaltung und Schaffung eines neuen Lebensraumes für verschiedene Arten von Schalenwild. Er erwarb die besten Tiere in England, Österreich und Ungarn, von wo sie mit dem Schiff nach Buenos Aires verschifft wurden und von dort noch 1.600 km in das neu gegründete Reservat Park Diana gebrach wurden. Vor allem das Rotwild hat sich bestens in Patagonien eingewöhnt, aber auch Damwild, Muffelwild und Steinwild. Sogar die aus China stammenden, fast ausgestorbenen Davidshirsche wurden ausgesetzt.
Im Jahr 1963 wurde Park Diana offiziell gegründet und ist heute das älteste und weitaus berühmteste Jagdrevier Argentiniens, wo anspruchsvolle Jäger vor allem aus Deutschland, 
Österreich, Spanien und den USA gejagt haben.

Die Mitarbeiter und Berufsjäger im Revier Diana haben insgesamt 70 Jahre Erfahrung in der Hege und Pflege des Wildes und bei der Betreuung der Gäste. Die damals von Herrn Vogel erworbenen 85.000 ha sind inzwischen zu 7 verschiedenen Revieren geworden. Das Nachbarrevier von Diana gehört der Österreichischen Optikdynastie Swarovski. Revier Diana umfasst heute noch 5.500 ha freie Wildbahn und weitere 2.500 ha sind gezäunt.

 

 

 

Unterbringung
Sowohl das Haupthaus als auch die Bungalows sind im Stil alpenländischer Unterkünfte harmonisch in die Landschaft eingefügt worden und wenn man nicht in Argentinien wäre, käme man sich vor wie in der Schweiz.
Es gibt 10 Bungalows, die luxuriös und trotzdem der Landschaft angepasst sind. Jeder hat Fußbodenheizung, offenen Kamin, eine Minibar und natürlich ein eigenes Bad.

Verpflegung
Die Verpflegung ist vom Feinsten, alles ist hausgemacht und liebevoll nach argentinischer Art zubereitet. Mit einem Wort, für höchste Ansprüche.


Zu den Wildarten
Rotwild ist die dominierende Wildart, reife Hirsche wiegen bis 240 kg. Sie bringen starke bis kapitale Geweihe in freier Wildbahn hervor. Eine Brunft vor der gewaltigen Gebirgskulisse zu erleben, lohnt schon allein die weite Anreise. Die Hirsche tragen spezifisch leichte Trophäen, mit anderen Worten, die Trophäen wirken erheblich stärker, als man nach dem Geweihgewicht schätzt. Die Hochbrunft ist von Mitte März bis ca. 10. April.
Muffelwild wurde durch die Pumas stark dezimiert. Ein neuer Bestand ist im Aufbau.  

 

Jagdkosten in Euro
(6 Mindestjagdtage)

 

1 Jagdtag inkl. Unterkunft und Vollpension,
Führung 1:1 und alle Getränke 
300.-
1 Ruhetag mit Vollpension für Jäger oder Begleitperson 150.-

 

Achtung:
Wenn Sie mit mind. 3 Jägern kommen, dann können wir Ihnen einen Sonderpreis geben!

 

Abschussgebühren in Euro
Krankgeschossenes Wild gilt als erlegt

 

Rothirsche (cervus elaphus)
Jagdzeit 01.03.-30.06. / Hochbrunft vom 01.03.-05.04.

 
    Plus je 10 Gramm
bis 5,00 kg    600.-  3.-
5,01 - 6,00 kg    900.-  3.-
6,01 - 7,00 kg 1.200.-  5.-
7,01 - 8,00 kg 1.700.-  7.-
8,01 - 9,00 kg 2.400.-  9.-
9,01 - 10,00 kg 3.300.- 11.-
10,01 - 11,00 kg 4.400.- 30.-
11,01 - 12,00 kg 7.400.- 40.-
über 12 kg 11.400.- 75.-


Formalitäten
Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger brauchen einen noch mind. 3 Monate gülitgen Reisepaß. Die Waffen-Formalitäten sind einfach, wir besorgen die Waffen-Einfuhr-Lizenz und Ihre Jagdlizenz. Wir raten Ihnen jedoch dazu Waffen zu leihen. Es stehen Ihnen mehrere moderne Waffen mit hochwertigen Zielfernrohren zur Verfügung.