Weissrussland, auch Bjelo-Russland genannt, liegt zwischen Russland, Lettland, Litauen, Polen und der Ukraine. Dieses größte Binnenland Europas ist 207.600 km 2 groß und hat nur 9,5 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt Minsk liegt im Zentrum. Weissrussland ist total flach, die höchste Erhebung ist nur 345 m hoch. Ca. 30 % des Landes sind bewaldet. Landwirtschaft dominiert die großen offenen Flächen. Im Süden des Landes an der Grenze zur Ukraine liegt die Polessje Niederung mit dem Pripjat Fluss. Der träge Pripjat mit seinen vielen Nebenflüssen, die sich oft stauen und ausgedehnte Sumpfgebiete entstehen lassen, durchzieht diese weite Landschaft, in deren Zentrum der Pripjatsky-Nationalpark liegt. Er umfasst 83.000 ha Waldfläche mit Kiefern, Eichen, Buchen, 30 kleinere Seen und viele Sümpfe. Gerade diese verändern auf faszinierende Weise mehrmals jährlich ihr Aussehen. Im Winter eine Eisfläche, werden sie im Frühjahr zu einer Seenplatte und im Sommer zu einer üppigen Graslandschaft. 45 Säugetier- und 256 Vogelarten sind hier heimisch, darunter Wisent, Luchs, Schwarzstorch, Kranich, Schwarzwild, Rot- und Reh- und Damwild, Wölfe, Auer- und Birkwild. Hier ist unser neues Jagdgebiet: Wir veranstalten ab sofort nach einer eingehenden Erkundung im Oktober 2010 und in Zusammenarbeit mit dem Pripjatsky-Nationalpark Jagden auf alles Wild, hauptsächlich jedoch Drückjagden auf das überreichlich vorkommende Schwarzwild.

 

 

Die einzelnen Wildarten und ihre Bejagung:


Schwarzwild ist die mit Abstand dominierende Wildart. Das liegt sicher auch daran, dass im Pripjatsky-Park das größte zusammenhängende Vorkommen von Eichenwald in Europa liegt. Es gibt Fraß im Überfluss. Man schätzt den Bestand im 3.800 ha großen Gatter (es ist wirklich so groß!) Smolowiza auf 4.000 – 4.500 Sauen aller Stärken (Frühjahr 2011) Dort werden ein paar Drückjagden pro Jahr veranstaltet, bei denen deutsches Brauchtum praktiziert wird. Man veranstaltet 3-5 Treiben pro Tag. Mittagessen gibt es im Wald, abends wird die Strecke gelegt. Wer gezielt starke Keiler bejagen möchte, hat beste Chancen bei reizvollen Einzeljagden mit erfahrenen Berufsjägern am besten bei Mond oder Schnee. Streckenerwartung bei den Drückjagden: Eine Gruppe von 10 Schützen kann in freier Wildbahn eine Tagesstrecke von 10 - 20 Sauen erwarten, im Gatter können es doppelt so viele sein.
Elchwild ist häufig, beste Jagdzeit ist die Brunft im September, wo sie mit dem Ruf bejagt werden können. Rehwild spielt nur eine untergeordnete Rolle, starke Böcke haben Trophäen von ca. 300 Gramm Gehörngewicht.

Alle Lagdkosten auf Anfrage.