NAMIBIA ist das gelobte Land für Afrika-Einsteiger, aber auch erfahrene Afrika-Jäger lässt dieses stark deutsch geprägte Jägerparadies nie wieder los. Viele der Farmer mit deutschen Wurzeln sind von der einseitigen Viehwirtschaft auf die Kombination Viehwirtschaft und Jagd umgestiegen, was der Natur dem Wild und den Menschen sehr gut getan hat. Der Existenzkampf ist hart, denn Menschen und Tiere haben immer wieder mit jahrelangen Dürreperioden zu tun. Trotzdem gibt es heute in Namibia mehr Wild als jemals zuvor. Im Jahre 2011 gab es den Jahrhundert-Regen, was der Natur, den Tieren und Menschen einen lange vorhaltenden Auftrieb gegeben hat. Die früher von den Weissen befürchteten Benachteiligungen sind ausgeblieben und Land wurde nur enteignet, wenn es im Interesse der Allgemeinheit war. Der Optimismus der Menschen ist unverkennbar, besuchen Sie dieses fantastische Land, Sie werden überall herzlich aufgenommen und nehmen unauslöschliche Erinnerungen mit nach Hause!

 



Die trotz ihrer Größe grazilen großen Kudus sind die Hauptwildart, die robusten Oryxantilopen sind sehr häufig. Hartebeester, Warzenschweine und manchenorts Elenantilopen, Blessböcke, Springböcke, schwarze und Blaue Gnus bilden die Palette interessanter Wildarten.

Jagdsaison: 1.2.-30.11. Es gibt nicht d e n besten Jagdmonat, wer Ihnen das erzählt, ist schlecht informiert. Die jagdlichen Bedingungen unterscheiden sich deutlich:

Februar-April: Das warme bis heisse Klima wird (hoffentlich) durch heftige Schauer unterbrochen, aber tagelanger Regen ist selten. Aus der trockenen Dornbuschsavanne wird ein üppiges, afrikanisches Paradies. Autos können im Schlamm steckenbleiben. Überall ist Wasser und das Wild verteilt im Busch schwer auszumachen. Ab Ende April regnet es nicht mehr.

Mai: (Herbst) Das grüne Gras stirbt ab und wird gelb, der Busch ist noch grün, was n schöner Farbkontrast ist. Die Kudus brunften und verlieren ihre Heimlichkeit. Morgens und abends kann es empfindlich kalt werden.

Juni - August: (Winter!) Der Busch vertrocknet langsam, das Gras wird gelb. Wild ist leicht auszumachen und kommt an die Wasserstellen. Morgens und abends wird es sehr kalt.Tagsüber ist es angenehm warm und trocken. Die Tage sind kurz mit garantiert strahlend blauem Himmel. Im Juni-Juli ist Rauschzeit der Warzenschweine.

September - Mitte Oktober: Temperaturen bis über 30 Grad, aber die trockene Hitze ist gut verträglich. Das Wild ruht gern im Schatten. Himmel ist garantiert strahlend blau.

Oktober - November: Es wird heiß. Nur kurze Schauer, Jagd im ausgedörrten Busch anstrengend. Temperaturen von 35- 40 Grad im Schatten!

 

 

 

Jagdfarm Omatako

Die Jagdfarm Omatako liegt 200 km nördlich von Windhoek und ist 12.000 ha, davon sind 4.500 ha gezäunt. Die Farmersfamilie ist in der 4. Generation im Lande. Sie erleben eine rundum solide Safari mit Familienanschluß und erfahren alles Wissenswerte über die Geschichte Namibias, die Natur und Tierwelt. Vom Farmhaus im Kolonialstil mit Gästetrakt mit 3 DZ und Bad en suite haben Sie einen Blick direkt auf die vierthöchsten Berge des Landes, das grandiose Omatako Massiv, Eigentum des Farmers. Die Berge sind größtenteils unzugänglich und bilden ein unerschöpfliches Reservoir für alle Wildarten, besonders Raubwild. Auf Omatako werden seit 25 Jahren alte reife Trophäenträger bejagt, die 2 ältesten Farmers-Söhne sind bereits Meisterjagdführer. Sie haben große Passion vom Vater geerbt und es ist ein Vergnügen, mit ihnen zu jagen. Die Farmersfrau ist eine begnadete Köchin und verwöhnt Sie mit Wild und heimischen Produkten. Im Pool können Sie baden und es gibt Pferde zum Reiten. Bei dieser Familie kommen Sie als Gast und scheiden als Freund.

Jagd- und Aufenthaltskosten pro Tag in €uro
5 Mindest-Jagdtage

1 Jäger mit 1 Meisterjagdführer 260,- / 2 Jäger mit 1 M.-Jagdführer pro Jäger 220,-

1 Ruhetag mit Unterkunft und Vollpension pro Jäger oder Begleitperson 130,-

Kinder : bis 12 Jahr 50,-

Abschußgebühren in €uro

 
Großer Kudu 1.700.- Hartebeest 450.-
Oryx 450.- Springbock 450.-
Blessbock 500.- Warzenschwein 450.-
Steinböckchen 350.- Ducker 350.-
Damara Dik-Dik 1.000.- Weißschwanzgnu 1.000.-
Wasserbock 1.900.-    
Streifengnu 900.- Elenantilope 1.700.-
Zebra 800.- Gepard 4.000.-
Leopard Lizenz 500,-, Abschuss 7000,- Pavian / Schakal Kostenlos / kostenlos
Impala
600.- Karakal (Luchs) 800.- Braune Hyäne 2.000.-
 

 

 

 

FARM GRAS im Süden des Landes N E U


Die nebeneinander liegenden Farmen GRAS (25.009 ha) und DRIE ANKER (12.500 ha) liegen im Bezirk Kalkrand im Süden Namibias ca. 250 km südlich von Windhoek. Der Transfer von Windhoek aus auf die Farm GRAS dauert ca. 3 Stunden. Es ist bestes namibisches Jagdland mit den vorherrschenden Wildarten Springbock, Oryx, Streifengnu, Hartebeest und Blessbock, ferner kommen große Kudus, schwarze Gnus (Weisschwanzgnus) Wasserböcke, Impalas, Warzenschweine und Elenantilopen vor. Natürlich auch Schakale, Paviane, Löffelhunde, Honigdachse, Erdwölfe und eine Unmenge von verschiedenen kleinen und großen Vögeln. Geparden kommen nur selten vor und Leoparden noch seltener. Oryx, Streifengnus und Blessböcke gibt es in riesigen Herden, manchmal hat man den Eindruck, im Etosha-Nationalpark zu sein. Der Fischfluss Canyon ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Namibias. Der Fischfluss durchfliesst die Farm auf 32 km Länge, führt jedoch nicht ständig Wasser. Er ist Anziehungspunkt sondergleichen für alles Wild und neben den großen Wildherden die Hauptattraktion der Farm. Weite Teile sind flach, aber es gibt auch große hügelige Regionen, ideal für Pirschjagden. Jeder Jäger findet hier sein Ideal-Gelände vor.

Preise in Euro


Jagdzeit: 1. Februar - 30. November

Jagdkosten bei Trophäen- und/oder Reduktionsjagden (Culling/Fleischjagden) Die bei Reduktionsjagden erbeuteten Trophäen sind nicht exportierbar und bleiben im Lande.

Mindest-Jagdtage: 4

     
1 Jagdtag mit Führung 1:1 280.-
1 Jagdtag mit Führung 2:1 pro Jäger 220.-
1 Ruhetag für Jäger oder Begleitperson 120.-
Kind bis 5 Jahre pro Tag kostenlos
Kind 6-12 Jahre pro Tag 95.-
 


Enthalten in obigen Preisen:
Transfer vom und bis Flughafen bei mind. 4 Jagdtagen, namibische Jagdlizenz, Führung durch lizensierten Berufsjäger, alle jagdlichen Transporte, Dienste von Fahrern, Trackern (Fährtensuchern) Abhäuten und grobes Vorbereiten der Trophäen und Transport nach Windhoek.

Nicht enthalten:
Alkoholische Getränke, Endbereitung der Trophäen für den Transport ins Ausland, Jagdgebühren für Reduktionsjagden pro Tag 10.-. Trinkgelder.

Abschussgebühren für Trophäenjagden
Blessbock 480.- Ducker 450.- Elenantilope 1.550.- Giraffe 1.600.-
Großer Kudu 1.300.- Hartebeest 490.- Impala 580.- Oryx 550.-
Pavian 150.- Schakal 55.- Springbock schwarz 900.- Springbock 250.- Jeder weitere nur 150.-
Steinböckchen 420.- Streifengnu 800.- Warzenschwein 450.- Wasserbock 2.250.-
Weisschwanzgnu 1.000.- Wüstenluchs 400.- Bergzebra 1.050.- Steppenzebra 1.050.-
 

 

Abschussgebühren für Reduktions-Jagden (Culling)
Springbock 100.- Streifengnu 200.- Oryx 180.-  


Gebühren für krankgeschossenes Wild:
Springbock 145.- und jeweils für Oryx 250.- und Streifengnu 270.-.

Safaris auf der Farm GRAS können Sie nur bei uns buchen oder auch direkt. Es gilt die gleiche Preisliste.

 

Jagd- und Gästefarm ONDUNO im Khomas-Hochland

Auf vielfachen Wunsch erweitern wir unser Angebot mit fantastischen und praktisch unendlichen jagdlichen Möglichkeiten in der atemberaubenden Landschaft des Khomas-Hochlandes mit der Jagd- und Gästefarm ONDUNO (Onduno heisst auf afrikanisch Oryx).

 

Dem aufmerksamen Beobachter des Jagdwesens in Namibia kann nicht verborgen bleiben, dass mehr und mehr Farmland wildsicher gezäunt wird. Es wird immer schwieriger, ein gutes Jagdrevier ohne wildsichere Zäune zu finden. Das mag mancher Jäger bedauern, es ist Tatsache. Nun gibt es Jäger, die Jagd im wildsicher gezäunten Revier ablehnen, so groß es auch sein mag. Dem wollen wir Rechnung tragen und stellen Ihnen anschliessend die Jagd- und Gästefarm ONDUNO vor:

 

ONDUNO liegt nur ca. 1 Autostunde westlich von Windhoek, Sie können also noch am Ankunftstag jagen, weil die meisten Flieger am Morgen in Windhoek landen. ONDUNO ist seit 1930 im Familienbesitz von 3 Generationen und seit 1990 eine Jagd- und Gästefarm, auf der nach hohen ethischen und jagdlichen Grundsätzen gejagt wird. ONDUNO ist keine reine Jagdfarm, sondern das Hauptstandbein ist die Rinder- und Pferdezucht. Es gibt ca. 1.700 Rinder auf  der Farm und seit 1950 werden Pferde gezüchtet, mit Stand vom 18.5.18 sind 61 Pferde auf der Farm.

 

ONDUNO liegt im Herzen des Khomas Hochlandes. Offene Steppe mit Silbergras bewachsen, leichte Hügel und hohe Berge kennzeichnen die vielfältige Landschaft. Immer wieder haben Sie einen fantastischen Blick auf die unendliche Weite des Khomas Hochlandes. Viele Riviere (Flussbetten) bahnen sich in der Regenzeit ihren  Weg durch teils steile, felsige Berge. 

 

ONDUNO ist 15.000 ha groß, die Schwesterfarm Haris 6.700 ha. Beide sind ungezäunt und es kommen die bodenständigen Wildarten vor, die es immer in Namibia gegeben hat, Elenantilopen, große Kudus, Oryx, Hartebeester, Springböcke, Steinböckchen, Warzenschweine, Zebras, Klippspringer, natürlich auch Schakale, Paviane, Schleichkatzen, Flugwild. Am häufigsten kommen Oryxantilopen vor, diese sehr genügsamen und hübschen Tiere mit ihrer unverkennbaren Gesichtsmaske.

 

Und nun kommt das ganz Besondere an ONDUNO:

Wenn Sie neben den bodenständigen Wildarten auch weitere bejagen wollen, sind Sie mit Ihrem ONDUNO Meister-Jagdführer auf wildreichen Farmen in der Nachbarschaft herzlich willkommen. Diese sind 9.000, 10.000 und 12.000 ha groß und teils gezäunt. Hier gibt es irgendwann ausgewilderte Wildarten wie Weißschwanzgnu, Streifengnu, Säbelantilope, Schwarznasenimpala, Blessbock, Wasserbock und Pferdeantilopen (Roan). Die jagdlichen Transporte auf diese Farmen sind in den Abschussgebühren enthalten und Sie sind abends wieder im gewohnten Quartier. Sie sehen, Ihre jagdlichen Möglichkeiten sind fast unbegrenzt, Sie können wählen, was Sie bejagen möchten.

Besondere Erfolge haben seit Jahren die Jagdführer auf ONDUNO bei der Jagd auf Leoparden, Geparden und die braune Hyäne.  Aber es gibt jährlich nur ein paar Abschusslizenzen und Sie müssen für Leopard und Gepard sehr früh buchen und mindestens 14 Jagdtage einplanen.

 

Unterbringung

Der ONDUNO Farmkomplex liegt auf einer Anhöhe unter hohen schattenspenden Bäumen und besteht aus mehreren Farmhäusern, von wo Sie den Blick haben auf einen Staudamm und die umliegenden Berge. Bis zu 10 Personen können untergebracht werden in großen rustikalen afrikanisch eingerichteten Zimmern mit Dusche, Bad und WC.

 


Der Onduno Farmkomplex

 

Tageskosten in Euro

Jagdführung 1:1 290,-

Jagdführung 2:1 190,- pro Jäger

Jagdführung 4:2, also 4 Jäger mit 2 Jagdführern pro Jäger 170,-

Ruhetag mit Vollpension für Jäger oder Nichtjäger 100,-

Kinder bis 11 Jahre nur 50,-

 

In den Tageskosten enthalten:

Bei mindestens 4 Jagdtagen der Transfer ab-bis Windhoek, Jagdführung durch Meisterjagdführer, Unterkunft (wenn gewünscht im EZ) und Vollpension mit Kaffee und Tee, alle jagdlichen Transporte, Wäschedienst, Jagdpermit für 2 Tiere jeder Wildart, Abbalgen und Transport der Trophäen zur Endbearbeitung in Windhoek.

 

Abschussgebühren in Euro (Krankgeschossenes Wild gilt als erlegt.*)

Wildart

Gebühr

Wildart

Gebühr

1. Oryxantilope

400,-

2. Oryxantilope

nur 250,-

Hartebeest

500,-

Leopard

auf Anfrage

Springbock

390,-

Gepard

auf Anfrage

Großer Kudu

1.150,-

Blessbock

550,-

Warzenschwein

390,-

Bergzebra

680,-

Steppenzebra

700,-

Karakal (Luchs)

1.200,-

Flugwild je Stück

10,-

Bärenpavian

50,-

Schabrackenschakal

50,-

Ducker

450,-

Steinböckchen

300,-

Wasserbock

1.900,-

Schwarzfersen-Impala

550,-

Giraffe

auf Anfrage

Weißschwanzgnu

950,-

Streifengnu

750,-

Säbelantilope

auf Anfrage

Elenantilope

1.600,-

Schwarznasenimpala

1.900,-

Pferdeantilope (Roan)

auf Anfrage

Klippspringer

1.200,-

Braune Hyäne

auf Anfrage

 

Pferdezucht, Reiten

Es gibt einen großen Reitstall auf Onduno und eine Pferdezucht. Mit Stand vom Mai 2018 waren 61 Pferde auf der Farm. Sie können Reiten soweit das Auge reicht. Hier kommen Anfänger wie auch Könner auf ihre Kosten. 

 

Reduktionsjagden

Obwohl es Leoparden, Geparden, Hyänen und Schakale gibt, müssen ab und zu die Bestände reguliert werden, besonders bei den Oryxantilopen und Bergzebras. Sie können Oryxantilopen für 200.- und Bergzebras für 300,- Euro schießen. Das sind in der Regel überalterte oder kümmernde Tiere und solche mit schwachen oder abnormen Trophäen. Die Jagd kann genau so spannend sein wie auf Trophäenträger. Die Trophäen von der Reduktionsjagd bleiben im Lande. Falls Sie die Trophäe doch haben wollen, können Sie die Differenz zur normalen Abschussgebühr dazu bezahlen und bekommen die Trophäe. Wenn Sie Reduktionstiere bejagen möchten, sollten Sie das vorher anmelden.