Mosambik stand wie viele andere afrikanische Länder unter (portugiesischer) Kolonialherrschaft und wurde erst 1975 unabhängig. Dank demokratischer Strukturen befindet es sich auf dem Wege der Besserung, man kann mit Fug und Recht sagen, es ist ein Land im Aufbruch.

Heute leben in Mosambik rund 20 Millionen Menschen auf 800.000 km² Fläche, grenzend an Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania. Die Hauptstadt Maputo liegt ganz im Süden an der rund 2.800 km langen Küste, in der heute portugiesisch aufgrund der Vergangenheit Amtssprache ist. Hier leben knapp 1,2 Millionen der Einwohner des Landes, die nächst größere Stadt, Matola hat 550.000 Einwohner. Nahezu alle Menschen sind bantu-sprechende Einwohner, nur jeder fünfte versteht oder spricht portugiesisch. Das Land wird durch den Sambesi-Fluss in zwei Teile geteilt. Der südliche davon ist hauptsächlich vom Tiefland geprägt und hat eine Lagunenküste, während nördlich des Sambesi eine Kliffküste vorherrscht, die im Landesinneren bis auf 2.000 Meter ansteigt. Das Klima wird hauptsächlich von den Savannen im Tiefland gekennzeichnet, es gibt eine feuchte und eine trockene Jahreszeit. Der Winter zwischen Mai und August ist gekennzeichnet von angenehmen Temperaturen, ideal für den Urlaub, während der Sommer von November bis März recht heiß und schwül sein kann.

 

 

Mosambik aus jagdlicher Sicht


Aus jagdlicher Sicht wird Mosambik immer populärer, weil die Entwicklung positiv verläuft. Alles Großwild ist bejagbar, Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel, Säbelantilopen, Flusspferde, Krokodile usw.

 

 

 

Unser Partner für Safaris in Südafrika, Botes van der Merwe, jagt mit seinen Kunden seit 2011 auch in Mosambik. In dieser Zeit hat er viele Erfahrungen sammeln können und 2014 einen wirklich verlässlichen Partner mit 6 eigenen Jagdgebieten gefunden, Grant Taylor, einen britischstämmigen, sehr korrekten und mosambik-erfahrenen Veranstalter mit seiner Firma MASHANBANZOU SAFARIS. Bei Safaris mit Grant werden Sie von Botes geführt, ansonsten von einem seiner 4 erfahrenen Berufsjäger aus Südafrika, alles Weisse.

Dieses sind Grants eigene Jagdgebiete:

1.)

Muanza Camp, gelegen im zentralen Teil des Landes 175 km nördlich von Beira in der Sofala Provinz. Auf 145.000 ha können Sie Büffel, Löwe, Leopard und Antilopen bejagen. Das Camp Mupa liegt im Norden des Revieres. Beste Jagdzeit ab Juli, wenn das Gras abgebrannt ist und man weite Sicht hat.

2.)

Sena Camp. Es liegt 450 km nördlich von Beira. Hier werden Flußpferde und Krokodile bejagt, aber keine Antilopen. Pro Jahr ist 1 Elefant auf der Abschussliste. Angler kommen mit Tigerfischen und riesigen Vundus auf ihre Kosten, weil 130 km des Revieres am Sambesi Fluss liegen.

3.)

Catapu Camp. Es liegt 250 km nordwestlich von Beira direkt zwischen Muanza und Sena, ideal für einen Zwischenstop bei Safaris in Revier 1 und 2. Das Revier ist 30.000 ha groß. Bis 2012 wurde hier nicht gejagt, bis wir das Jagdrecht bekamen. Kenner meinen, es sei das weltbeste Revier für Bejagung von Nyalas, Sunis und Rotduckern. Auch kommen sehr starke Leoparden vor und anderes Plainsgame (Steppenwild)

4.)

Die Delta Konzession ist 170.000 ha groß und liegt 320 km nördlich von Beira. Weltbekannt ist dieses Revier für seine guten Büffelbestände, sicherlich sagt Ihnen das Marrameu Reserve etwas, welches an unser Revier grenzt. Sie müssen wissen, daß Sie hier meist am Wasser oder manchmal auch bis zu den Knien im Wasser jagen werden, weil sich die Büffel dort am wohlsten fühlen. Aber bessere Jagdgebiete für Bejagung von Büffeln sind kaum denkbar, es gibt riesige Herden dieser Tiere. Wir versprechen Ihnen hautnahe Erlebnisse mit Büffeln aller Stärken.

5.)

Catantica und Coutada 7. Größe 540.000 ha. Lage: 370 km nordwestlich von Beira, eine Teerstraße führt ins Jagdgebiet. Vorgesehen nur für Elefantenjäger, Sie können realistisch 60 Pfünder eerwarten. Stärkster Elefant der letzten Jahre war ein 102 Pfünder, es kamen aber auch zahlreiche Bullen mit 70 Pfund und mehr zur Strecke.

6.)

Tete Concessions. Sie liegt im Norden an den Sandbänken des Cabora Bossa Staudammes, wo es Riesenflusspferde und Monsterkrokodile gibt. Starke Leoparden und Löwen machen das Jagdgebiet attraktiv, ferner Büffel und Plainsgame. Sie können direkt zum Tete International-Airport fliegen, dort werden Sie abgeholt. Das Camp liegt ca. 2oo km von Tete, erreichbar auf einer guten Straße. Beste Jagdmonate Mai bis August. Für Elefant, Flußpferd und Krokodil ist es am besten von Mai bis Juni. Oder später im Jahr von Oktober bis November, wenn das Wasser weniger wird, aber dann kann es auch sehr heiß werden.

 

Jagdkosten in Euros

Führung 1:1

Mindest-Tage

Freigegebene Wildart

Tages-kosten

Gesamt-kosten

21-28

Big 4 Safari Elefant, Löwe, Leo,Büffel

2.200,-

Ab 46.200

21

Löwe, Full-bag Safari außer Elefant

2.000

42.000

14

Elefant mit unbegenzter Trophäenstärke

 

40.000  all Incl.

16-18

Büffel, Leo und Säbel

1.600

Ab 25.600

14

Büffel und Leopard

1.400

19.600

12

Büffel und Säbelantilope

1.250

15.000

14

Leopard und Säbel

1.250

17.500

14

Leopard und Pg (Plainsgame)

1.200

16.800

10

Büffel und PG

1.200

12.000

10

Säbel und PG

900

9.000

7

Krokodil, Flußpferd, PG

900

6.300

7

Flußpferd und Krokodil – Paket

 

13.500 All Incl.

7

Büffel-Paket

 

14.000 All Incl.

7-10

Plainsgame Safari

600

Ab 4.200

 

Abschussgebühren in USD

Krankschiessen gilt als Erlegung

Elefant mit unbegrenzter Trophäenstärke 15.000

Livingstone Suni 1.250

Löwe 15.000

Chobe Buschbock 1.400

Leopard 8.000

Riedbock 1.100

1. Büffel 4.500

Southern Impala 750

2. Büffel 8.000

Flußpferd (wenn Cites) 5.500

Säbelantilope 5.000

Krokodil 5.250

Livingstone Eland 3.000

Buschschwein 650

Lichtenstein Hartebeest  3.200

Greisbock 1.000

Nyala 3.250

Pavian 450

Großer Kudu 3.000

Stachelschwein 750

Wasserbock 3.000

Chapmans Zebra 3.000

Blauducker 1.250

Tüpfelhyäne 1.750

Rotducker 1.250

Oribi 950

Grauducker 600

 

 

 


Neu im Programm sind unsere Safaris mit Guy Witthall. Guy ist der Sohn des berühmten Roger Witthall, mit dem Jäger aus aller Welt in Simbabwe im Save Valley Conservancy und in Chewore gejagt haben. Die Familie besitzt im Save Valley Conservancy das Kerngebiet Humani. Guy jagt dort und im Mosambik. In Mosambik hat er die Jagdrechte in den beiden aneinander grenzenden Konzessionen CUTADA Nungo mit 300.000 ha und CUTADA Messalo mit 120.000 ha = 420.000 ha. Die Blocks liegen ca. 400 km westlich von Pemba. Etwa die Hälfte der Fläche ist bewaldet mit Brachystegia-Wald. Das Gebiet ist hügelig mit Höhen von 450 - 700 m, in dem es jedoch die malerischen Inselberge (Skopjes) gibt. Sie sind ein reizvoller Kontrast zu den großen flachen lückig bewachsenen Landschaftsteilen.

Das Messalo Camp liegt im Schatten hoher Bäume am Messalo River. Sie wohnen in den klassischen geräumigen Safari-Zelten von 5 x 10 m und haben Ihr eigenes Badezimmer. Es ist für 4 Personen vorgesehen mit 2 Doppelbetten. Ferner gibt es eine Bar, eine Lounge und einen offenen Feuerplatz für das Jägerlatein am abendlichen Lagerfeuer.

Die Region ist besonders bekannt für die kapitalen Roosevelt-Säbelantilopen und Elenantilopen. Säbel mit mehr als 40“ sind normal. Sie können realistisch Elefantenbullen ab 50 Pfund erwarten. 2009 wurde ein 110 Pfünder erlegt, von 2009-2013 lag das durchschnittliche Zahngewicht bei 70 Pfund. 2014 wurde ein 55 Pfünder gestreckt und ein stärkerer krank geschossen. Beste Zeit für Elefantenjagden vom 20.9.-30.11. Büffel sind nicht immer häufig, ziehen dann aber in Herden von bis zu 150 Stück ihre Fährten. Beste Zeit 1.9.-30.11. Löwen und Leoparden gehen, weil Plainsgame nicht überall häufig ist, gern ans Luder (bait) 2014 hatten 3 von 4 Leopardenjägern Waidmannsheil, einer sogar mit Pfeil und Bogen, ein Zeichen für meist erfolgreiche Leoparden-Jagden. Beste Zeit 10.7.- 20. September.

Permanent im Jagdgebiet sind folgende Wildarten: Elefant, Löwe, Leopard, Elenantilope, Wasserbock, Großer Kudu, Niassa-Wildebeest, Lichtensteins-Hartebeest, Säbel, Riedbock, Warzenschwein, Buschschwein, Ducker.

Jagdkosten in US-Dollars
für verschiedene Kombinationen

freigegebene Wildart Minimum-Tage Tageskosten Gesamtkosten
Säbelantilope 7 650,- 4.550,-
Leopard und Säbel 12 1.100,- 13.200,-
Büffel und Säbel 10 1.550,- 15.500,-
Leopard, Büffel und Säbel 14 1.550,- 21.700,-
Elefant und Säbel 12 1.250,- 15.000,-
Elefant, Leopard und Säbel 14 1.350,- 18.900,-
Elefant, Leopard, Büffel und Säbel 18 1.350,- 24.300,-
Löwe, Leopard und Säbel 15 1.500,- 22.500,-
UK und VP für Jäger oder Begleitperson pro Tag 7 250,-  

Auf Anfrage sind auch andere Kombinationen möglich.

Die genannten Tageskosten sind die Maximalkosten. Wenn wir Ihre Wünsche genau kennen, können wir sie ev. noch etwas ermässigen.

 

Abschussgebühren in US-Dollars
Krank geschossenes Wild gilt als erlegt

 
Pavian 200,- Pavian fürs bait 100,-
Kaffernbüffel 4.000,- Buschbock 1.400,-
Buschschwein 700,- Krokodil 4.500,-
Ducker 600,- Elenantilope 3.000,-
Elefant 20.000,- Greisbock 800,-
Lichtensteins Harteb. 2.850.- Hyäne 1.100,-
Johnstons Impala 900,- Großer Kudu 2.200,-
Leopard 6.000,- Löwe 15.000,-
Säbelantilope 4.500,- Wasserbock 3.000,-
Warzenschwein 700,- Niassa-Wildebeest 3.000,-
Böhms Zebra 3.000,-    
 

 

Sonstige Kosten in US-Dollars
Jagd- und Waffenlizenz 700,-
Veterinär-Dokumente und Transport der Trophäen
nach Lichinga 400,-
Aircharter auf Anfrage

Lizenz für 2. Waffe 250,-
Veterinär-Dokument für Elefant 700,-

Kfz-Transfer Pemba-Camp-Pemba hin und zurück
1.200,- für max. 3 Personen